Geplant ist, dass Beratung und Schulungen künftig stärker über Pflegekassen oder neue Stellen organisiert werden.
• Ambulante Pflegedienste verlieren wichtige fachliche Aufgaben.
• Pflege wird auf reine Versorgung reduziert.
• Der Beruf wird für Pflegefachkräfte weniger attraktiv.
Forderung: Pflegedienste müssen weiterhin Beratung, Schulung und Begleitung der
Pflegebedürftigen übernehmen.
Mehrere bisher getrennte Leistungen sollen zu neuen Budgets zusammengefasst werden.
Problem:
• Es ist unklar, ob Pflegebedürftige dadurch am Ende weniger Leistungen erhalten.
• Weniger Geld bedeutet oft weniger professionelle Pflege.
• Das gefährdet die Finanzierung ambulanter Pflegedienste.
Forderung: Die Berechnung der neuen Budgets muss nachvollziehbar und transparent sein.
Das neue Sozialraumbudget soll vor allem für ehrenamtliche und nachbarschaftliche Hilfe genutzt werden.
Problem: Ambulante Pflegedienste, Tagespflege und Kurzzeitpflege sollen ausgeschlossen werden.
• Menschen mit Pflegegrad 1 profitieren gar nicht mehr.
• Angehörige erhalten weniger Entlastung.
• Frühzeitige professionelle Unterstützung wird erschwert.
Forderung: Das Sozialraumbudget muss auch für ambulante Pflegedienste sowie Tages- und
Kurzzeitpflege genutzt werden können.
Geplant ist, Tarifsteigerungen für mehrere Jahre nur eingeschränkt zu refinanzieren.
Problem:
• Pflegedienste müssen steigende Löhne zahlen, erhalten dafür aber nicht genügend
Geld.
• Das führt zu finanziellen Problemen.
• Besonders gemeinnützige Träger könnten Leistungen abbauen oder Standorte schließen.
Forderung: Tariflöhne müssen weiterhin vollständig refinanziert werden.
Die Folgen könnten sein:
• weniger professionelle Unterstützung zu Hause,
• mehr Belastung für pflegende Angehörige,
• wirtschaftliche Probleme für ambulante Pflegedienste,
• schlechtere Versorgung insbesondere in ländlichen Regionen.
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